Tacho regeneriert

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Einer der wenigen Teile, die bisher noch nicht gingen, war der Tacho. So habe ich ihn wieder hinbekommen:
1. Kontrolliert, ob der Tacho geht. Dazu habe ich eine Bohrmaschine an die Tachowelle geklemmt, nachdem ich sie an der Motorseite abgeschraubt hatte. ACHTUNG: Bohrmaschine benötigt Linkslauf). An der Bohrmaschine lief er.
2. Kontrolliert, ob der Tachoantrieb funktioniert. Dazu muss man den Motordeckel an der Kettenseite abschrauben (3 lange Schlitzschrauben). Hier sieht man dann links den Tachoantrieb mit einer kleinen Blechnase, die von dem Kettenritzel gedreht wird. Die Nase dreht man und schaut, ob sich die kleine viereckige Öffnung, in die dann die Tachowelle hineingehört, auch dreht. Auch das war bei mir der Fall.
3. Was war denn nur der Fehler? Die Tachowelle ging einfach nicht mehr weit genug in den Tachoantrieb hineinzuschrauben. Das Kunststoffgewinde des Tachoantriebs war ausgelutscht, so dass die Schraube an der Welle nicht fest genug zu verschrauben war. Ich habe kurzerhand von dem Kunststoff etwas abgeschnitten (etwa 1-2 mm) und so wieder eine feste Verbindung zwischen Tachoantrieb und -welle hergestellt.

Autor: tloschen

Geboren 1967 in Oldenburg(OL) wohne ich seit 1993 in Rheda-Wiedenbrück. Neben meiner Arbeit als Grafik-Designer male ich, fahre Rad, jogge und schraube an Autos und meiner Simson Schwalbe. Hier berichte ich über meine Erfahrungen mit dem Moped und seiner Restauration.

2 Kommentare

  1. hi
    hast du eventuell bilder des tachoantriebes, speziell von den beiden mitnehmerblechen ?

    gruß

    marcel

  2. Hallo Marcel, leider habe ich auf Anhieb kein Bild gefunden – in der Fotogalerie auf der Seite findest Du ein Bild des Ritzels (letztes Bild im oberen Block) mit leider ziemlich viel Dreck.

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