Motorregeneration KR 51/1 Bj. 1979

Eine Odyssee geht weiter: leider hat mich auch nach der zuvor beschriebenen Aufarbeitung der Zündung (siehe Bericht vom 17. März) mein „Walter“ wieder einmal im Stich gelassen. Das war auch der Grund, warum ich nicht zum Treffen der „Simsonfreunde OWL“ am 4.4. kommen konnte. Meine KR 51/1 ist auf der Rückfahrt von meiner Arbeitsstelle nach Hause einfach stehen geblieben und wollte sich auch nach Abkühlen nicht mehr zum Weiterfahren überreden lassen. Erkenntnis dieses Malheurs: eine Schwalbe passt in einen Renault Kangoo!

Nun galt es, die mögliche Fehlerquelle zu finden und ein für alle Male auszumerzen. Da ich Vergaser und Zündung soweit wie im Moment möglich als Fehlerquelle ausschließe, kommen noch die Wellendichtringe in Frage. Durch undichte „Simmerringe“ an der Kurbelwelle kann das Gemisch nicht mehr richtig verdichtet werden, eine Verbrennung ist dann unmöglich. Ein recht sicheres Zeichen dafür ist das Getriebeöl: riecht es stark nach Benzin, ist es sehr wahrscheinlich, dass die Wellendichtringe undicht sind!

Zunächst überprüfte ich also das Getriebeöl – und siehe da: es roch nach Gemisch! Ich entschloß mich also schweren Herzens, den Motor doch auseinander zu nehmen. In den vergangenen Wochen habe ich dieses Vorhaben in die Tat umgesetzt. In Kürze werde ich versuchen, meine Erfahrungen auch mit ein paar Bildern hier zu dokumentieren.

Autor: tloschen

Geboren 1967 in Oldenburg(OL) wohne ich seit 1993 in Rheda-Wiedenbrück. Neben meiner Arbeit als Grafik-Designer male ich, fahre Rad, jogge und schraube an Autos und meiner Simson Schwalbe. Hier berichte ich über meine Erfahrungen mit dem Moped und seiner Restauration.

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